SCHICKSALE


Am 06. September 2017 passierte Hurrican IRMA die West Indies und hinterliess totale Verwüstung. Etwa 120 Menschen kamen ums Leben.

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 300km/h zerstörte dieser bislang schwerste Sturm aller Zeiten in Sint Maarten 95% aller Gebäude total.

Erschütternde Rekorde:

IRMA war mit 36 Stunden auch der am längsten andauerned Hurrican.

In der Karibik wurden insgesamt mehr als 4000 Segelyachten zerstört.

 

Wie hier auf den Bildern aus Sint Maarten sieht es auf vielen Karibikinseln, in unzähligen Buchten ebenfalls aus. Es soll Wellenhöhen von über 14 Metern gegeben haben.

Die Einwohner von Barbuda, Sint Maarten und Saint Barthelmy wurden zwangsumgesiedelt da die Inseln für unbewohnbar erklärt wurden. 

Ausgangssperren wurden verhängt.

Auch Dominica, die Virgin Islands, Haiti, Dom.Rep, Puerto Rico und Cuba sind schwer betroffen. "Die Häuser der armen fliegen am weitesten"

 

Andererseits wird in den Medien auch von "Schatzsuchern" berichtet, die nun für sehr kleines Geld gesunkene Schiffe kaufen und diese bereits bergen. Sie hoffen auf ein gutes Geschäft....

 

BILDER:  SAR - SINT MAARTEN    -  BEDANKT UW FOR THUIS !
BILDER: SAR - SINT MAARTEN - BEDANKT UW FOR THUIS !

 

 

 

 

ENDE BEI "KARANG GOSONG"

 

Grosser Schock zu Weihnachten 2016:

Freunde von uns haben ihr Schiff verloren. 2015 segelten wir zusammen von Panama bis nach französisch Polynesien. 

Ein nicht kartografiertes Riff in Indonesien wurde Rosemarie und Klaus zum Verhängnis.  Gottseidank wurden sie nicht verletzt.

 

Der erschütternde Bericht auf ihrer Website   www.sy-salmon.de

 

Es ist bereits die dritte Havarie innerhalb unseres Freundeskreises, neben 100ten anderen - also kein Einzelfall.

Das tragische Ende der SY-SALMON aus der "DÖS-ARMADA"

 SY  SALMON    von Rosi + Klaus, Berlin

 

Zwangsverkauf für einen einzigen Dollar.  Nur so bleibt man von den hohen Bergungskosten verschont.
Zwangsverkauf für einen einzigen Dollar. Nur so bleibt man von den hohen Bergungskosten verschont.
Ende bei „Karang Gosong“, Indonesien .....    Wir trauern mit euch !!!
Ende bei „Karang Gosong“, Indonesien ..... Wir trauern mit euch !!!

An Land gespült......  Nevis Island ( Nevis & St.Kitts )
An Land gespült...... Nevis Island ( Nevis & St.Kitts )
Im Grenzgebiet  Honduras / Nicaragua        Dezember 2014
Im Grenzgebiet Honduras / Nicaragua Dezember 2014
Vor Anker in der Bucht von Porto Bello / Panama    01.01.2015.....  Da fängt das Jahr ja prima an....
Vor Anker in der Bucht von Porto Bello / Panama 01.01.2015..... Da fängt das Jahr ja prima an....
Ein Seeventil nicht geschlossen ?  Abgesoffen im Hafen....   Port Antonio / Jamaica 3/2014
Ein Seeventil nicht geschlossen ? Abgesoffen im Hafen.... Port Antonio / Jamaica 3/2014

Von den Rettern zerstört....   TRINIDAD, Juni 2013

 

Es begann Donnerstagnacht mit einem „MAYDAY“ auf Kanal 16.

Die etwa 70-Fuss grosse „MARCIA“ hat Probleme mit einem Wassereinbruch.

Auf dem Weg von Trinidad nach Grenada geht das Holländische Eignerpaar

bei schwerem Wetter und etwa 4m Seegang nachts in die Rettungsinsel, da man annimmt die Yacht sinke in Kürze.

Freitagmorgen wird die Yacht von der CoastGuard gesichtet und es wird versucht diese zu bergen. Hierbei wird das Boot extrem beschädigt:

Auf beiden Seiten bricht das Laminat auseinander da nicht abgefendert werden kann. Der Bugbeschlag wird aufgebogen, zerstört und teilweise ausgerissen, da man die riesige Yacht zu kurz fest macht.

Die achterlichen Klampen sind auf beiden Seiten ausgerissen, mitsamt der Relingskörbe sowie hölzerner Fussreling,

weil ebenfalls bei 4m Welle zu kurz festgemacht.

Da an Deck wegen des hohen Seegangs alle Befestigungsmöglichkeiten ausgerissen sind, muss die CoastGuard den Segler später aufgegeben und treiben lassen.

 

Trotz Wassereinbruch im Vorschiff schwimmt die MARCIA noch immer als sie Samstag von einem Fischer geborgen und in Charguaramas eingeschleppt wird. Ein wasserdichtes Hauptschott verhindert das Sinken der Yacht.

Die Segel liegen notdürftig geborgen lose an Deck – man kann die Verzweiflung und Panik regelrecht nachempfinden......ein trauriges Bild.

Von den Eignern fehlt tragischerweise noch immer jede Spur.

 

Eine Geschichte mit Happy End: Die Eigner sind in der Folgewoche Montags wieder bei ihrem Schiff in Charguaramas und organisieren einen Landliegeplatz.  

Der Schaden ist zwar erheblich aber beide haben überlebt !!!

 

Charguaramas, Trinidad.... 20.06.2013

 



NAVIGATIONSFEHLER ?

Insel SAL / CABO VERDE
Insel SAL / CABO VERDE

Da halten wir die Luft an :

Immer wieder beobachten wir Yachten, derren Skipper offenbar nicht in die Seekarte gesehen haben. Für uns unbegreiflich, setzen sie das meistens gecharterte Schiff so wie das Leben der Manschaft auf´s Spiel um ein paar hundert Meter abzukürzen.  

Gefährlich ist nicht nur die Untiefe bzw. das Riff, durch Strömung wird die Yacht stark versetzt.....unvorhersehbar.

 

Hier ist es noch einmal gut gegangen...........aber unten nicht.

 

 

Ist dies der Grund für die immensen Versicherungsprämien ?

Westseite von UNION-ISLAND, SVG.....  Dieser Charter-Urlaub endet vergangene Nacht auf dem Riff.
Westseite von UNION-ISLAND, SVG..... Dieser Charter-Urlaub endet vergangene Nacht auf dem Riff.

Die Crew hatte an einer Mooringboje festgemacht und war an im Restaurant an Land, als sich die Boje mitsamt dem grossen Catamaran losgerissen hatte....

Totalschaden, Game over - Urlaub zu ende.

 

Der eigene Anker ist in jedem Falle einer fremden Mooring vorzuziehen. Hinterher ist man immer schlauer.

St.George`s, Grenada, Mitte Februar 2012. Wir staunen nicht schlecht als ein 57-Fuß-Cat vor uns seinen Anker fallen läßt und sich nur 2m hinter uns legt. Ein unfreundlicher Franzose mit zwei Gästen.... Eine Stunde später, alle sind von Bord, kommt der erste Wind und der Cat geht auf Drift. Nach 50m Drift kann Andi den Cat mit einer Leine zu einer Mooringboje des Yachtclubs sichern, so dass an den noch 5m entfernten Yachten kein Schaden entsteht. Statt sich zu bedanken, werden zwei Einheimische die ebenfalls geholfen hatten, schimpfend von Bord gejagt, bevor der Franzose mit seinem Cat das Weite sucht.......ohne Gäste.

Anker müssen „eingezogen“ werden –  in geschützten Buchten wie auch auf größeren Booten. 

 

 

 

 

 

.

Petite-Carrenage-Bay / CARRIACOU
Petite-Carrenage-Bay / CARRIACOU

Bei zu hohen Windgeschwindigkeiten ist kontrolliertes Steuern einfach nicht mehr möglich. Nur so ist erklärbar das ortskundige Einheimische mit den Schiffen auf deutlich sichtbare Riffe laufen.

 

Die Karibik ist von Juni bis Oktober nicht versicherbar......

Spätestens hier sieht man das Risiko.

 

 

 

 

 

In der Lagune von St.George´s / Grenada, liegen mehrere Yachten die im Hurrican „Thomas“ 2010 gesunken sind. Mit einem Riesenaufwand gehoben, haben diese meist nur noch Schrottwert. Auf einer dieser Yachten lebt der Franzose Gi und arbeitet mit dem Rost um die Wette, um sein Boot wieder flott zu bekommen.......      

 

So wie es aussieht ist der Rost schneller.......

Ein Trauerspiel mit absehbarem Ausgang.

 

 

 

 

 

Den rettenden Steg erreicht und die Yacht an der Pier in CALLIAQUA / St.Vincent fachgerecht festgemacht. Die Wellen haben dermaßen viel Kraft, dass es unmöglich ist das Boot gegen die Pier abzufendern......

 

Auch hier: Keine Chance.


 

 

Ende einer „Legende“

 

Ankerstopp in der Chattham-Bay:

Für 40,-EC$ an einer Mooringboje festgemacht, hat die Crew dieser Lagoon 500 nicht schlecht geschaut als nach dem abendlichen Restaurantbesuch das Boot und auch die Mooringboje nicht mehr auffindbar waren.

Urlaub zu Ende.

Es gab angeblich keine Verletzten und die Versicherung habe bezahlt, erzählen die Locals.

Erstaunlich mit welcher Wucht die See das gestrandete Schiff zerlegt. Es fällt regelrecht auseinander und verteilt sich am Strand und im Wasser.

Deutlich erkennbar: Die Rümpfe der Lagoon-Cats werden aus zwei Hälften zusammengeklebt. Ist offenbar billiger.......

Lagoon 500  "Legend"
Lagoon 500 "Legend"

Ein stattlicher Frachter nach ungefähr 10 Jahren. Von Rumpf und Aufbau ist kaum noch etwas übrig. Beim Tauchen unter Wasser sieht man zwischen den Korallen nur noch den gewaltigen 12-Zylinder-Motor in dem nun Fische, Lobster und Muränen wohnen. In wenigen Jahren wird von dem Schiff auch über Wasser nichts mehr zu sehen sein. Im Süden von Carriacou / Grenada W.I.

 

Den Zeitpunkt zum frühzeitigen Reffen verpasst ?

Einmal gekentert kann ein tonnenschwerer Fahrtenkatamaran nur noch mit schwerem Gerät wieder aufgerichtet werden.

Abgeschleppt und ausgeschlachtet liegt das Wrack der „BLUE 2“ am Strand von Frigatte-Island, SVG. ( April 2012 )

 

Schon wieder ein Catamaran: Was wollen die hier, inmitten der Brandung direkt vor dem Riff? Verfahren? 0,7 steht bei dem Riff in der Seekarte.         Wir liegen vor Anker hinterm Riff und warten förmlich auf den Rumms. Grenadienen / SVG im März 2012

 

Die Renovierung fast beendet ist diese Yacht in einem Sturm vom Bock gefallen. Dumm gelaufen......

Puerto Mogan / Gran Canaria,  Oktober 2011

 

mal sehen wie weit sie kommen.
"Die Chinesen laufen aus" frötzeln wir....."mal sehen wie weit sie kommen....." Mindelo, Sao Vincente

Der Zustand vieler Schiffe ist erbärmlich. Eisen rostet auch hier. Ende vor Anker. Da können sich alle Passagiere freuen, dass dies nicht auf See passiert ist.      Mindelo-Fähranleger, Sao Vincente Dez. 2011

 

Für ganz kleines Geld in Franz.Guiana erworben, acht Wochen entrosten, schleifen, schweißen und lackieren - bald wieder eine Augenweide.  Arbeit die sich lohnt....Grenada-Marine Mai 2012
Für ganz kleines Geld in Franz.Guiana erworben, acht Wochen entrosten, schleifen, schweißen und lackieren - bald wieder eine Augenweide. Arbeit die sich lohnt....Grenada-Marine Mai 2012

ES GIBT IMMER WAS ZU TUN.....  JIPPIE JAJA JIPPIE JIPPIE YEEEH