TOUREN  2019                                                                       

                                            NORDDEUTSCHLAND

 

WIR SIND UMGEZOGEN !   

 

 

Der In den vergangenen zwei Jahren hatte es uns immer wieder böse erwischt.

Wenn aus dem Respekt vor den Naturgewalten plötzlich Angst wird, ist es Zeit diesen Zustand zu ändern!  Folglich satteln wir um auf ein Mobil mit Rädern.

Der Vorteil auf Rädern ist, man kann jederzeit anhalten, die Gegend bestaunen, etwas kochen oder sogar schlafen ohne dass jemand Wache geht.  

Man hat keinen Stress wegen Wetter, Tiden, Flachwasser, Riffkanten oder Strömungen.

Man braucht auch nicht so viel Technik, die ausfallen kann und repariert werden muss.

 

Es soll, so haben wir gehört, einfach einfacher sein.

 

Unsere erste Tour mit dem "Bus" geht nach Norddeutschland, Freunde besuchen....

 

 

 

 

WACKERBALLIG                                                              54° 75`58 N 9°87`89 E

 

Unser erstes Ziel, besteht im Eigentlichen nur aus ein paar zu vermietenden Ferienhäuschen.

Da zur Zeit noch keine Hauptsaison ist, sind die meisten der Häuschen noch unbewohnt und das Örtchen wirkt fast verlassen. In der nahe gelegenen Marina „Jachthafen Wackerballig“ haben Klaus und Miho ihr neu erworbenes Bööötchen TIARE liegen. Eine ältere, 38er Hallberg Rassy mit fast 40 Jahren,

die jetzt Stück für Stück restauriert wird. Ein großes Projekt, sie sind fast fertig.

Gutes Gelingen, euch beiden und danach viel Spaß !!

 

 

 

 

 

GLÜCKSBURG                                                                54° 83`27 N 9° 54`39 E

 

Andi war in Seglerjahren schon vier Mal in Glücksburg. Noch nie jedoch am gleichnamigen Schloss. Die „Glücksburg“ wurde mitten in einen kleinen See, den s.g. Schlossteich gebaut und kann besichtigt werden. Der Teich liegt umgeben von zahlreichen, schön angelegten saftiggrünen Gärten.

Obwohl an der Küste liegt der Ort nicht am Wasser.

 

 

 

 

FLENSBURG                                                                     54° 78`83 N 9°43`23 E

 

...ist die Kreisstadt, besser bekannt durch ihr dort geführtes Verkehrs-Zentralregister mit dazugehöriger Punktekartei. Flensburg hat eine schöne Waterfront. Es gibt viele am Wasser liegende Restaurants, eine grosse Gemeinde alter Holzyachten sowie eine Museumswerft, in der sehr interessant das Holzbootsbauerhandwerk nachvollzogen werden kann.

Die langläufige Fussgängerzone mit zahlreichen netten Läden und Restaurants lädt zum Bummeln und Verweilen ein. Ein schöner Ort !!

Einziger Wermutstropfen:

Der Automat vom Cityparkplatz (54° 78´76N 9°43`84E) zieht jedoch schon beim Befahren 20 Minuten der ohnehin teuren Zeit einfach so ab –  Schade !

 

 

 

 

 

 

 

HUSUM                                                                              54° 47`55 N 9° 04`64 E

 

Die kleine Stadt Husum liegt zwar am Wasser, ist aber durch vorgelagerte Inseln und Sände sehr gut vor der See geschützt. Es gibt einen kleinen Sport-und Fischereihafen innerhalb der Husumer Au. Schön fürs Auge und zum bummeln, mit vielen kleinen Nippes- bzw. Touristenshops.

Der Ort hat ein schönes Flair mit auffallend vielen netten Menschen.

 

 

 

 

 

 

EIDER SPERRWERK                                                          54° 26`34 N 8° 84`66 E

 

Das Eidersperrwerk wurde 1973 in Betrieb genommen und soll die Küstenstriche entlang der Eider gegen Hochwasser und Sturmfluten sichern.

Es besteht aus fünf großen Fluttoren und kann bei Bedarf gegen die Nordsee geschlossen werden, wenngleich auch durch das nachlaufende Wasser der Eider der Wasserstand im Inneren ansteigt hilft es grössere Überschwemmungen zu verhindern. Es hat sich schon sehr oft bewährt.

In den 70er Jahren als Jahrhundertbauwerk gefeiert, funktioniert es bis heute. Ein Aussichtspavillon beinhaltet ein kleines Restaurant. Hier bekommt man frischen Fisch und Nordseekrabbenbrötchen und hat einen prima Ausblick zur Eiderseite.

Auf der Nordseite brütet eine Kolonie Küstenseeschwalben die ihre Gelege lautstark mit Angriffsflügen gegen uns verteitigen. Auch „Kackatacken“ stehen auf ihrer Verteidigungsstrategie....

 

Ob die Schwalben lesen können ?  Wen wunderts, bei diesen Schildern.

 

 

 

 

 

 

BÜSUM                                                                                   54° 12`74 N 8° 86`26 E

 

Von hieraus gibt es eine tägliche Fährverbindung auf Deutschlands einzige Hochseeinsel

( so der Prospekt )

Der freundliche Bewacher des Ausflugsparkplatz lässt uns gleich dort über Nacht stehen, da wir morgen früh aufs Schiff wollen. Wir stehen mitten im Hafen auf einer grossen Wiese und so machen wir von hieraus einen Bummel durch das nette Touristenstädchen, dass nur 500m entfernt,

direkt hinterm Deich liegt.

Bei Niedrigwasser kann man vom Strand aus kilometerweit ins sandige Watt spazieren.

Scharfe Muscheln, an denen man sich die Fußsohlen ruinieren kann gibt es hier weniger.

Der Hafen fällt komplett trocken und die Fischkutter liegen während der Ebbe im Schlick.

 

 

 

INSEL HELGOLAND                                                  54° 18`01 N 7° 89`17 E

 

Eine Insel mit interessanter Entstehung: Sie besteht aus Buntsandstein, der auf riesigen Salzschichten lagernd, durch ein Aufquellen des Salzes vor etwa 200 MIO Jahren aus etwa 3.000 Metern Tiefe nach oben gedrückt wurde.

 

Die Insel liegt nur 42sm von Büsum entfernt und man erreicht  Helgoland in etwa 2,5 Stunden mit der Fähre.

Es geht durch Gatten und Rinnen zwischen den von oben gut erkennbaren Sandbänken und Prielen. Die Tonnen haben gut Schlagseite, denn durch die Gezeiten läuft das Wasser gerade mit etwa 6kn nach draußen.

Wir haben Glück, denn derzeit ist die See durch ein Hoch besonders ruhig.

Es ist schön, nicht selber navigieren zu müssen und auch die Gezeitenströme sind den starken Motoren relativ egal.

Zwischen der Hauptinsel und Insel Düne geht das Schiff vor Anker und die Passagiere werden mit s.g. Bötebooten an Land gefahren.

Wir erleben Helgoland außerhalb der Saison bei windstillem, sonnigem Wetter mit erstaunlich wenigen Touristen.

 

Unser Tagesausflug bietet ausreichend Zeit für eine Inselerkundung. Auf „Oberland“ verläuft ein Wanderweg entlang der Kliffs, etwa 100m über Wasser.

 

Der Lummenfelsen:

Grosses Geschrei in den Klippen: Hier brüten 1000de Basstölpel wie auch  Trottel-Lummen,

deren Jungbrut sich mit kühnem Sprung die 100m in die darunter liegende Nordsee stürzt, der trottelige(?) so genannte Lummensprung....

Eine schöne Stimmung trotz Guanogerüchen.

 

Die Hummerbuden sind die alten Geräteschuppen z.T. auch Behausungen der Hummerfischer. Hier hat sich eine interessante Kunstszene gebildet. Auf Helgoland werden bis heute noch immer Hummer gefangen.

 

Es gibt ein Picknik mit Muschelsuchen am Nordstrand und einen Bummel durch den Ort bzw. die Einkaufszone wo der gewöhnliche Tourist sich zollfrei mit frischem Alk, Kosmetik und Tabak eindeckt.

Für die Besichtigung der übriggebliebenen Tunnel und Bunkeranlagen muss man sich lange vorher anmelden. Die meisten wurden jedoch nach Kriegsende gesprengt.

 

Gegen 16:00 geht es mit den Bötebooten wieder zurück geht aufs Schiff.

 

 

 

 

 

 

 

ST. PETER – ORDING                                                    54° 33`15 N 8° 59`48 E

 

Ein Seebad mit vorgelagerten kilometerweitem, feinen Sandstrand der bei Ebbe noch riesiger ist. Auf dem Strand stehen einige Pfahlbauten so dass die oben liegenden Gebäude bei Sturmfluten nicht beschädigt werden können.

Das war zumindest der Plan. 2017 wurden dennoch alle diese Pfahlbauten bei einem „etwas stärkerem“ Sturm zerstört oder stark beschädigt, so dass neu gebaut werden musste. Diese breiten Strände sind mit dem Fahrzeug befahrbar. Ein Erlebnis für sich.  Wir kaufen uns die Kurkarte und den Strandparkausweis und fahren auf den Strand. Wir sollten uns links halten, meint noch der Kartenverkäufer – und wir fahren links......

Leider nur etwa einen Kilometer. Dort ist links die eindeutig falsche Empfehlung, denn unser Gefährt schafft es nicht und bleibt stecken. Weitere Versuche unterbleiben genau wie im Tiefschnee. Aussichtslos....

So laufen wir los um Hilfe zu organisieren. Die Schwimmaufsicht am Wasser ist zuständig.

Zuerst kommt ein grosser Pickup dem unser WOMO jedoch zu schwer erscheint. Man telefoniert nach einem Trecker.

Zwischenzeitlich haben wir uns von einem anderen Ducato auch eine Abschleppöse ausleihen können. Diese war bislang bei uns nicht an Bord.

Nach einer halben Stunde erscheint tatsächlich Bauer Herbert total freundlich mit seinem Riesentraktor und zieht uns für ein Trinkgeld mit einer Stahlkette ganz easy aus dem Sand bis auf festen Untergrund.

Nö“ meint er „das kostet nix, das passiert hier andauernd“

 

Jetzt parken wir außerhalb der Sände und laufen die 3km bis in den Ort hinterm Deich. Dieser hat ausser der grossen Badelandschaft und ein paar Restaurants nur sehr wenig zu bieten.

Draußen tobt die See bei Winden um die 45kn.

Auch im Ort ist es recht ungemütlich, auch wenn es nicht regnet.

Nordisch, windiges Normalwetter...

 

Erst gegen 19:30 machen wir uns auf den Weg nach Kiel.

 

 

*** Stellplatz "Wohnmobilhafen": Unfreundlich, freches Personal / Besitzerin,

       stark überhöhte Preise

       und das Verbot den WC-Tank zu entleeren obwohl wir freundlich fragen -

       auch nicht gegen Bezahlung....   

 

 

 

 

 

 

 

KIEL    Sailing City....                                      HOLTENAU 54° 21´50 N 10° 08´50 E

                                                                  Stellplatz Bella Vista, Mecklenburger Strasse 58

 

Gegen 21:00 erreichen wir die City von Kiel und parken zunächst auf einem öffentlichen Parkplatz vor der Marina in Düsternbrook. Nicht absolut ruhig, aber absolut kostenfrei bis um 08:00 am Morgen. Aber dafür mitten in Kiel.

 

Gleich nach dem Aufwachen fahren wir die Küstenstraße „Kiellinie“ bis nach Holtenau und parken auf den einzigen freien Platz mit See- bzw. N-O-Kanalblick.

Der frühe Vogel....

Erst ab 09:00 kann man sich bei Bella Vista anmelden – sofern man einen freien Platz gefunden hat, hatten wir von anderen Womis gehört.

 

Der Platz ist erste Sahne, haben wir doch freie Sicht auf die Kieler Förde und die Holtenau-Schleuse in den Nord-Ostsee-Kanal, wo nur 20m vor uns ständig grosse Frachter und Segelyachten ein- und auslaufen.

Schön, die vielen Segelyachten auf der Förde zu beobachten, wie auch die grossen Kreuzfahrtschiffe die in die Förde ein- und auslaufen.

Interessant auch, als wir Seefunk VHF 12 einschalten und die Kommunikation zwischen Schleuse, Frachtern und den vielen wartenden Yachten mitbekommen.

Für uns richtig lustig, als später der Seewetterbericht über Funk vor Starkwind mit Gewitterboen warnt...

 

Die Stadt Kiel war vor 400 Jahren noch eine Insel. Heute hat Kiel etwa 240.000 Einwohner wenn auch 30.000 von diesen studieren. Hierdurch ist hier zu jeder Zeit etwas los, die Stadt lebt und es macht Spaß durch diese zu schlendern. Im Moment bereitet man sich auf das grösste Event des Jahres vor: In sechs Tagen startet die Kieler Woche.

Dieses eine ganze Woche andauernde Megaevent mit Großseglern, Regatten, Livemusik, Kirmes und vielen anderen Attraktionen kennen wir noch aus Segler- zeiten. Es werden 3,5 MIO Besucher erwartet. Viele Kieler verlassen die Stadt wegen des Chaos....

In Kiel gibt es keine Strassen- oder U-Bahn. Alles läuft by Bike oder by Bus.

Überhaupt hat sich Kiel auch als Landeshauptstadt seinen Kleinstadtcharakter erhalten.

 

Abends treffen wir uns mit Claudia und Rüdiger, Freunde aus alten Tagen. Wir speisen zusammen lange und gemütlich in einem Restaurant, hoch über dem Hafen. Auf der Rückfahrt mit den Rädern bis Holtenau kommt ein Gewitter auf, wir werden nass. Macht nix, its freshwater only !

 

Tags drauf satteln wir die „Ponys“: Mit der Fördefähre geht es von Belevue in Kiel nach Mönckeberg auf der anderen Fördeseite. Gemütlich radeln wir über Heikendorf bis nach Laboe, immer mit achterlichem Wind um die 50kn.

Es bläst wie wild. Mittagspause in Laboe Downtown. In der Baltic Bay Marina finden wir das Boot von Claudia und Thomas. Wir treffen auf eine Mannschaft, die sich gerade nach Pan-Pan Notruf von einem Seenotretter einschleppen lassen mussten.

Motorausfall - bei 9 – 10 Bft....

Immerhin haben sie keine Fehler gemacht – alles gut !!

Verstopfte Filter, schmutziger Diesel.  Dies kennen wir auch....

 

Nachmittags nehmen wir die andere Fähre rüber nach Schilksee.

Schaukelkurs quer zur Welle.

Hier im Olympiazentrum werden die Regatten der Kieler Woche ausgerichtet. Die Vorbereitungen laufen.

Mit Gegenwind radeln wir weiter über Friedrichsort nach Holtenau, wo wir mit der Kanalfähre den Nord-Ostsee-Kanal queren. Erinnerungen an unsere Probetour 2007. Hier waren wir mit der BONAFIDE vor 12 Jahren zurück nach Holland gefahren.

 

Gegen 19:00 sind wir wieder zurück am WOMO Stellplatz.

Ein wenig platt, aber total zufrieden. Hatten wir doch überlegt wegen des starken Windes diese Tour abzublasen.

 

 

 

 

ELBEFÄHRE

 

Mit der Elbefähre geht es von Glückstadt nach Wischhafen.

Wir haben Glück in Glückstadt und sind nach 30 Minuten schon auf der anderen Seite. Das Fahrzeugaufkommen ist teilweise immens, spart man doch bis auf die andere Seite gute achzig Kilometer. Die nächste Brücke gibt es erst wieder in Hamburg.

Obwohl hier vier grosse Fähren im Einsatz sind kann die Wartezeit in den Stosszeiten bis zu 2,5 Stunden betragen.

 

 

 

 

 

CUXHAFEN

 

Cuxhafen liegt an der Elbmündung und ist von zwei Seiten vom Wasser der Nordsee umgeben. Das Städtchen hat etwa 48.000 Einwohner und lebt von der Fischerei wie von der Tourismusindustrie. Im Zentrum gibt es eine nette Fußgängerzone mit vielen Eigentümer geführten, kleinen Läden in alten, denkmalgeschützten Häusern.

Wahrzeichen der Stadt ist das alte, hölzerne Seezeichen „Kugelbake“. Dieses markiert an der Elbmündung den Übergang von der Unter- zur Aussenelbe für die Schifffahrt.

 

OXSTEDT

 

Oxstedt liegt wenige Kilometer neben Berensch. ( 12km vor Cuxhafen )

In Oxstedt besuchen wir Martin und Uta. Zusammen unternehmen wir eine Fahrradtour durch das Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes, die Heide.

Hier war bis 1997 ein Panzerbataillon stationiert. Der Platz, ein Gebiet von etwa 6 x 8 Kilometern wurde renaturiert und ist nun Naturschutzgebiet. Hier leben kleinere Herden von Wildponys und Hochlandrindern wie auch ein paar Wisente.

 

 

 

 

 

 

 

BREMERHAFEN

 

Wir besuchen die Uferpromenade, den Hafenmuseum, die Innenstadt und das Klimahaus, in dem der Besucher entlang des 08.Breitengrades um die Erde reist.

 

Diese Innenstadt Bremerhafens erinnert sehr stark an die Innenstadt von Duisburg. Man treibt einen enormen Aufwand um die Stadt ein wenig attraktiver zu gestalten. Leider ist fast alles mit Schmierereien versehen, mit Graffitis „getagt“, wie es die Hirnis nennen...

Es hat eine Überzahl Migranten. Auf der Strasse hören wir alle möglichen Sprachen, aber kaum Deutsch. Als wir uns auf einen Kaffee in der City niederlassen, werden wir gleich gewarnt: Vorsicht, hier klauen sie wie die Raben. Auch am helllichten Tag müssen Tische und Stühle angekettet bleiben. Kissen, Gewürze und Zuckerstreuer werden sofort wieder weggenommen wenn die Gäste aufstehen.

 

An der Hafeneinfahrt stehen wir mit dem Bus, um dort zu übernachten – mit Blick aufs Meer.

Abends kommen immer mehr „komische Männer“.

Mit ihren teuren Autos fahren sie mit Vollgas gleich neben uns bis an die Kaimauer und machen dort Vollbremsungen, um nicht ins Wasser zu fallen. 

Aus den Autos klingt überlaute, orientalische Musik. Man unterhält sich laut Türkisch oder Arabisch eine strenge, aggressiv klingende Sprache.

Flaschen und Dosen fliegen aus den Autos, ebenso Kippen und Müll.... teilweise ins Wasser.

Komische Menschen !

Wir verlassen diesen Ort und parken über Nacht im Fischereihafen, ruhig und sicher.

 

 

 

 

 

BREMEN

 

Am Kuhhirten“ heißt ein WOMO-Stellplatz auf der Weserinsel. Da wir wieder

Strom und Wasser auftanken wollen checken wir hier ein. Der Platz liegt recht schön unter grossen, alten Bäumen und ist offenbar beliebt, obwohl stark abgezockt wird: 15,-Euro Stellplatzgebühr, Strom 1KW für 1,- Euro, läuft jedoch immer nur 10 Minuten, Dusche 2 Min für 1,- Euro, Zutrittscode WC-Gebäude pro Person 1 Euro.

 

Dafür ist man mit dem Bike in wenigen Minuten mitten im Zentrum von Bremen.

Dieses ärmste Bundesland hat eine erstaunlich schöne, alte und interessante Innenstadt.

Hier fahren ähnlich wie in Münster tausende Fahrräder auf den bestens ausgebauten Radwegen quer durch die City. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ist zumindest aus unserer Sicht überraschend günstig.

Wir sehen das Rathaus, den Roland, bummeln durch die Schnoor, ältester Stadtteil von Bremen mit Jahrhunderte alten Gebäuden und winzigen Gassen.

Wir steigen auf den Turm vom Petridom, schlendern über die Weserpromenade und trinken Cafe auf der „ALEX“.

Die Alexander von Humbold hat hier mitten in Bremen, auf der Weser jetzt als Hotel- und Restaurantschiff ihren festen Liegeplatz.

 

Es gibt viel zu sehen in Bremen, immer wieder eine Reise wert.

 

 

 

        Was bringen wir mit ?

 

  • Auch wenn das Wasser nicht türkisblau ist, es gefällt uns gut im Norden !

  • Die einzige richtige Antwort auf Moin, moin lautet: ....... Moin !
  • Nordlichter sind keine Windkerzen sondern überwiegend freundliche Genossen.

 

 

Und das Wetter im Norden ? ....... Naja, ...  gut, dass wir mit `nem Auto unterwegs waren !!

 

 

 

Im Juli gehts nach Österreich....